Glücklich trotz Konflikte – geht das überhaupt?

Mark und Rebecca sind seit 2 Jahren verheiratet und haben immer wieder Konflikte. In den letzten Wochen streiten sie sich immer wieder über die Ordnung innerhalb Ihrer neuen gemeinsamen Wohnung. Rebecca kann es nicht ausstehen, wenn Mark seine Klamotten abends im Schlafzimmer auf den Boden fallen lässt. Er hingegen findet das einfach nur praktisch. Schließlich räumt er die Sachen auch meistens am nächsten Morgen direkt weg. Die beiden haben schon einige Diskussionen darüber geführt, aber in letzter Zeit wird Rebecca richtig aggressiv bei dem Thema. Gestern hat sie Mark die Socken entgegengeworfen und ihm eine geknallt. Mark versteht nicht, warum seine Wäsche für Rebecca so ein großes Problem darstellt und wendet sich dann einfach von ihr ab. Rebecca versteht nicht, wieso Mark ihr Bedürfnis nach Ordnung und Sauberkeit immer häufiger missachtet. Die beiden haben schon versucht Kompromisse zu finden, doch an die können sich beide irgendwie nie lange halten. Manche Konflikte in unserer Partnerschaft lassen sich einfach nicht durch einen Kompromiss lösen. Jedenfalls nicht so, dass wirklich beide zufrieden mit dem Kompromiss sind.

Bedeutet dies das Aus für die Beziehung?

Nein. Paarforscher John Gottman sagt dazu, dass zum Gelingen einer Beziehung nicht gehört, dass wir für alle Konflikte eine Lösung finden. Vielmehr ist entscheidend, wie wir mit unserem Partner über den Konflikt sprechen. Wie wir die Gegensätzlichkeiten annehmen können und Verständnis füreinander entwickeln.

Hierzu möchten wir Ihnen eine Übung vorstellen: DAS INNERE KONFLIKT-TEAM

  1. Schritt: Bei jedem Konflikt, den Sie verspüren, flüstern Ihnen verschiedene „Stimmen“ Argumente zu, die Sie davon überzeugen wollen, dass Sie im Recht sind. Benennen Sie Ihren Konflikt und hören Sie bewusst auf Ihre „Stimmen“.
  2. Schritt: Jede Stimme ist Team-Mitglied. Und jede Stimme vertritt ein Argument.
    Team-Mitglieder können beispielsweise sein:
  • Die Ordentliche: „Dreckige Wäsche räumt man in den Wäschekorb.“
  • Der Chaot: „Ordnung ist etwas für Pedanten und Schwächlinge.“
  • Die Mutter: „Sowas gehört sofort gemacht.“
  • Der Pragmatische: „Morgen früh musst du eh an den Kleiderschrank.“
  • Die Richterin: „Wer nicht hören will muss eben fühlen.“
  • Der Schlaue: „Verzieh dich lieber und widersprich ihr nicht, dann ist sie später bestimmt wieder lieb zu dir.“
  • Die Rebellin: „Das darfst du dir nicht gefallen lassen!“
  • Der Abenteurer: „Wenn ihr euch jetzt streitet, dann ist endlich mal wieder Action in der Bude.“
  • Die Liebende: „Verzeih ihm seine Unordentlichkeit.“

  Jede dieser Stimme will gehört und beachtet werden. Finden Sie daher erst einmal getrennt voneinander Ihre Team-Mitglieder für Ihren Konflikt.
Benennen Sie jeder mindestens 6 Team-Mitglieder mit passenden Beschreibungen/Begriffen und den jeweiligen Argumenten.
Anschließend wählen Sie den aktuellen Team-Kapitän aus. Das ist meist der, der Ihnen zuerst in den Sinn kommt.

  1. Schritt: Erstellen Sie nun eine Rangfolge der Team-Mitglieder nach Ihrer Bedeutung ihrer Aussage. Welchen Stimmen schenken Sie mehr Glauben als anderen? So erhalten Sie eine Rangfolge von 1 -6.
  2. Schritt: Sortieren Sie nun das Team um. Fragen Sie sich, wie Sie mit dem Konflikt besser zurecht kommen können und platzieren Sie Ihr inneres Team neu von Rang 1-6. Die Aufgabe des Team-Kapitäns übernehmen übrigens Sie selbst in diesem neuen Team.
  3. Schritt: Trinken Sie nun in Ruhe einen Tee und überlegen Sie sich, ob Sie nicht mit dieser neuen Team-Aufstellung ins nächste Spiel starten wollen.
  4. Schritt: (für Mutige) Tauschen Sie sich mit Ihrem Partner über Ihr altes und neues Team aus.

Konflikte zeigen uns unsere eigenen Baustellen auf

Wenn wir uns über ein Verhalten unseres Partners besonders stark ärgern, will uns unser Ärger auf etwas aufmerksam machen. Auf etwas, dass mit uns und weniger mit dem Verhalten unseres Partners zu tun hat. Rebecca fand für sich durch die Übung „Das innere Konflikt-Team“ heraus, dass sie beim Thema Ordnung der Stimme der Rebellin unbewusst die Funktion des Team-Kapitäns zukommen lassen hatte. Hierdurch versuchte die „Rebellin“ in ihr sich einen Ausgleich für die vielen Situationen in Rebeccas Leben zu verschaffen, in denen Rebecca sich viel zu viel hat gefallen lassen. Als Rebecca das erkannte, konnte sie sich wieder die Rolle des Team-Kapitäns zurück holen und entschied sich dafür, dass wieder die Liebende in ihr Herz einziehen konnte. Ihr wurde bewusst, dass sie mit Mark einen Partner hatte, der zwar immer mal wieder unordentlicher war als sie selbst, der ihr allerdings auch so viele andere Bedürfnisse erfüllte und sie wunderbar ergänzte.

Und auch Mark erkannte, dass in Konfliktsituationen sein inneres Team-Mitglied „Der Schlaue“ gar nicht wirklich so schlau war. Es war eher der Ängstliche, der sich wie in der Kindheit schon, nicht traute der Mama zu widersprechen. Stattdessen zog er sich in sein Zimmer zurück. Doch jetzt als erwachsener Mann holte auch sich die Rolle des Team-Kapitäns zurück und stellt nun sein Inneres Team immer mal wieder neu zusammen.

Seien SIE es sich wert!

Coaching & Paarberatung Kerstin Janzen

Und plötzlich ist es anders…

Kathrin steht in der Küche und erledigt wieder einmal den Abwasch allein. Früher hatten Leon und sie in der Küche immer den meisten Spaß zusammen – egal ob beim Kochen, beim Abwaschen oder einfach so bei einer Kerze und einem Glas Wein. Und plötzlich ist es anders…

Seit einiger Zeit hat sich alles verändert. Die ganzen Aufgaben im Haushalt bleiben an ihr hängen und Leon sitzt nur noch vorm Rechner und arbeitet. Warum fühlt sich Kathrins Leben plötzlich so anders an? So schrecklich verfahren und spießig?

Beide wollten immer Kinder. Klar ist vieles mit Zwillingen anstrengender, aber sie lieben doch ihre beiden Racker! Und Leon träumte auch schon immer von einem Job in Frankfurt. Nun endlich hat er ihn. Allerdings ist er jetzt kaum mehr zu Hause… und in seiner Freizeit kümmert er sich seit drei Monaten auch noch zusätzlich um seinen an Demenz erkrankten Vater.

Dies erzählt Kathrin einer Freundin bei einer Geburtstagsparty. Und ihr geht es nicht allein so. Unser Leben verändert sich immer schneller. Kaum sind wir erwachsen, ziehen wir wegen des Studiums in eine neue Stadt. Dann lernen wir unseren Partner kennen und ziehen zusammen. Irgendwann kommt das erste Kind oder eine neue berufliche Herausforderung. Vielleicht auch beides gleichzeitig wie bei Kathrin und Leon. Und plötzlich merken wir: unser Leben verläuft nicht so wie wir es uns immer gewünscht haben. Die Liebe zum Partner ist auf der Strecke geblieben…

Wenn wir in unserem Leben nicht mehr glücklich und zufrieden sind, hat dies sehr oft mit unserer Beziehung zu tun

Neue Situationen und andere Lebensumstände wie beispielsweise

  • Elternzeit
  • Kinder/Erziehung
  • Beruf/Neuorientierung
  • Karriere /Arbeitslosigkeit
  • Burn-Out/Krankheit
  • Hausbau/Kauf
  • Pflege der Eltern

usw. führen auch oft zu veränderten Verhaltensweisen der Partner innerhalb der Beziehung. Diese neuen Lebensthemen erfordern meist ein neues Verhalten, andere Reaktionen. Und dies kann dann das Gleichgewicht in der Partnerschaft langfristig enorm belasten oder stören. Es gibt Menschen die sich in die Arbeit stürzen, um damit die z.B. fehlende Anerkennung kompensieren. Andere wiederum legen all ihre Aufmerksamkeit in die Kindererziehung. Auch Frustkäufe oder Essen als Ersatzbefriedigung kennen wir doch alle.

Trotz dieser Strategien mit den Veränderungen besser klar zu kommen, kommt der Zustand der Angespanntheit und Unzufriedenheit schnell wieder zurück. Dinge die einem in einer Partnerschaft fehlen, versucht jeder auf eine andere Art und Weise auszugleichen.

Mangelerscheinungen in einer Beziehung beheben

Dieses Mangelerleben wird nicht besser indem man versucht andere Bereiche zeitlich noch “mehr” oder noch “besser” auszuüben oder sich abzulenken, sondern indem man den Mangel behebt.

Werden diese Mangelerscheinungen in einer Beziehung nicht erkannt und behoben, ziehen sich die Partner immer mehr voneinander zurück. Werden Nähe, Geborgenheit, Gespräche, Offenheit, Respekt, Vertrauen oder ein befriedigendes Sexleben eingeschränkt, ist die Folge, dass man sich irgendwann nichts mehr zu sagen hat und nur noch neben einander her lebt. Jeder geht seine Wege…

Um das zu vermeiden, ermöglichen wir jedem Paar in wertschätzender Art und Weise über die belastenden Themen zu sprechen. Es gilt  gemeinsam herauszufinden, wer welches Mangelempfinden hat und wie jeder für sich und beide gemeinsam wieder zueinander finden.

Seien SIE es sich wert!

Coaching & Paarberatung Kerstin Janzen

 

Vom verliebten Traumpaar zum Einzelkämpfer

Traumpaar oder Einzelkämpfer? Eine wahre Geschichte aus dem Leben.

Vielleicht kennen Sie diese Geschichte aus Ihrem Bekanntenkreis oder aus Ihrem eigenen Leben?

Ein Mann und eine Frau suchen Mr. and Mrs. Right für’s Leben. Den Seelenverwandten. Den einen Menschen mit dem man alt werden will. Wenn man das unendliche Glück hat und diesen einen Menschen trifft und sich verliebt, dann kann man nicht mehr ohne ihn sein. Denn dieser Mensch bedeutet einem alles im Leben. Alles ist aufregend, alles ist schön. Keine Minute mehr ohne den anderen sein, alles im Leben teilen: gemeinsame Unternehmungen, das spontane Essengehen im Lieblingsrestaurant, der Kinobesuch, die Blumen für die tollste Frau der Welt, das Kuscheln auf der Couch, das Schmusen und Küssen, die Zärtlichkeiten, der aufregende Sex, einfach alles.

Man heiratet als Traumpaar und bums  ist irgendwann, irgendwie der Alltag da und alles ist anders.

Schleichend hat sich alles irgendwie verändert. Nach dem Studium oder der abgeschlossenen Lehre ging‘s in die Selbstständigkeit oder den ersten Job. Das Haus wurde gekauft oder gebaut, die Kinder kamen, der Arbeitsstress nahm zu. Beide haben gearbeitet als gäbe es kein Morgen mehr. Dem Burnout gerade noch von der Schippe gesprungen. Doch abends fertig, man möchte einfach nur mal zur Ruhe kommen. Aber es ist geschafft! Beruflich sind beide erfolgreich, stehen mit beiden Beinen fest im Job, eigenes Haus und eigenes Auto, Kinder, alles ist da. Jeder hat sein eigenes Hobby. Jeder hat nun Zeit für sich. Ob für Yoga oder für ein Pferd oder für Sport oder die Freunde. Doch fast alles, was wir unternehmen, machen wir allein. Das abendliche Ritual zweier sich einst so liebender Menschen ist (vielleicht noch) das gemeinsame, wortkarge Abendessen und das Fernsehschauen auf der Couch. Oder sie liest ein Buch und er schaut Sport oder sitzt vor dem Rechner.

War es das? Ist es das Leben, dass man sich gemeinsam erträumt hat?

Soll es so bleiben bis zum ENDE? Was ist aus uns dem Traumpaar geworden?

Wo ist das gemeinsame aufregende Leben zu zweit geblieben? Wo sind die einst so schönen Zeiten aus der Verliebtheitsphase geblieben? Das WIR, die Wertschätzung, die Beachtung, die Liebe, die Gemeinsamkeit, die Erotik. Wo ist alles hin?

Entdecken Sie wieder Ihre Liebe. Sie ist nicht verschwunden, sondern ist nur verdeckt durch den Alltag, die Gewohnheiten. So wie die Sonne nicht verschwunden ist, nur weil Wolken sie verdecken…

Kommen Sie sich wieder näher, wecken Sie Ihre Leidenschaft, tun SIE etwas für sich und für Ihre Partnerschaft. Sie haben sich das verdient! Nicht umsonst waren Sie einst ein Traumpaar…

 

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10 Tipps zum Glücklichsein

Tipps zum Glücklichsein – gibt es die denn überhaupt? Ja, es gibt sie! Hier erfährst du unsere besten Tipps, die uns helfen, trotz Stress uns Alltagsproblemen glücklich und zufrieden zu sein. 

 

TIPP 1:

Erfreue dich oft an kleinen Dingen. Je häufiger du es schaffst, umso glücklicher wirst du. Und wo lauern Glücksmomente? Überall! Nimm mit allen Sinnen und bewusst deine Umgebung wahr – Selbstverständliches kann für dich so zu einer wahren Glücksquelle werden.

TIPP 2:

Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt. Meist sind wir mit unseren Gedanken irgendwo in der Zukunft oder Vergangenheit. Wir wälzen Probleme und gehen schwierige Situationen immer wieder in Gedanken durch. Dabei verpassen wir die Dinge, die uns in diesem Moment glücklich machen könnten. Glück spürst du immer nur im Hier und Jetzt.

TIPP 3:

Sollte… Könnte… Würde… ? Einfach mal etwas machen. Vielleicht auch etwas, dass du schon lange oder noch nie gemacht hast. Setz dich morgens beim Frühstück mal auf einen anderen Platz, nimm eine andere Strecke zur Schule, Arbeit. Lass mal einen Abend lang den Fernseher ausgeschaltet. Oder überrasche deinen Partner / einen lieben Menschen heute mit einer Kleinigkeit. Jede Veränderung bringt dich aus dem Alltagstrott hin zum Glücklichsein.

TIPP 4:

Denk vor dem Zubettgehen an drei Dinge, über die du dich an diesem Tag gefreut hast. Oder führe ein Freudentagebuch, in dem du nur die positiven und schönen Dinge festhältst.

TIPP 5:

Geärgert wird man nicht, sondern man ärgert sich selbst. Und man hat keinen Stress, sondern macht sich Stress. Wir sind selbst unseres Glückes Schmied sind. Wir brauchen nur unsere Einstellung zu den Dingen zu ändern. Es gibt zu allem eine positive und eine negative Sichtweise. Wenn dich etwas ärgert, das du nicht ändern kannst, suche nach den positiven Aspekten und mach das Beste aus der Situation.

TIPP 6:

Dein Glück ist nicht von äußeren Faktoren abhängig. Sie spielen sicherlich eine Rolle für das erhoffte Glück, werden von uns aber bei weitem überschätzt. Du kennst das bestimmt: Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen knüpfst, ergeben sich meist Situationen, in denen die Bedingungen nicht mehr erfüllt sind. Du wirst also NIE glücklich…

TIPP 7:

Worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, bestimmt dein Leben. Es ist deine Entscheidung, wem und was du deine Aufmerksamkeit schenkst und womit du dich beschäftigst.

TIPP 8:

Achte auf deine Gedanken und deine Sprache. Das Wort „muss“ vermittelt dir das Gefühl von Unfreiheit. Ersetze es durch „Ich will, ich kann, ich werde, ich möchte“ und deine Einstellung zu dem Gesagten verändert sich.

TIPP 9:

Lächele. Ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Nach 20 Sekunden kannst du das angenehme Gefühl bereits spüren. Das Gehirn merkt nicht, ob es sich um ein echtes Lächeln handelt. Wichtig ist nur, dass sich der Augenringmuskel für mindestens 20 Sekunden zusammenzieht.

TIPP 10:

Wenn du etwas wirklich willst, dann fang damit an. Heute. Lass dich nicht von anderen von deinem Weg abbringen. Hinterlasse deine Spuren im Leben.

Wir wünschen dir, dass du mit Herz und Seele glücklich bist! Du hast es verdient.

Lass es dir gut gehen…

Dein Team „Mein Persönlicher Coach“

 

Was ist Paartherapie?


Paartherapie? Was passiert da eigentlich genau?

Was ist Paartherapie – Der Kuss am Morgen, liebevolle Worte – das alles war einmal. Aber wie konnte es so weit kommen? Die beiden Paartherapeuten Kerstin &  Jörg Janzen geben Ihnen hier Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wenn Ihre Liebe zu scheitern droht, wenn Vorwürfe, Streit, Sprachlosigkeit oder Schweigen zur Regelmäßigkeit werden, ist eine Paartherapie oft der beste Weg. Doch ist das auch der richtige Weg für Sie? 

Was ist Paartherapie?

Diese Fragen sind sinnvoll. Gerade dann, wenn Sie schon viel Kraft eingesetzt haben und Sie sich dennoch immer weiter voneinander entfernen. Allein kommt man da oft nicht weiter. Und mit dem Partner funktionieren Gespräche auch nicht mehr. Hier gibt Ihnen die Paartherapie – oder auch Paarberatung genannt – den Raum und die Gelegenheit wieder aufeinander zuzugehen.

Sie sind noch unsicher? Dann lesen Sie unsere Antworten auf die 10 meist gestellten Fragen unserer Klienten.

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Führen Sie eine glückliche Partnerschaft?

Bin ich noch glücklich? Liebt mich mein Partner noch oder ist unsere Liebe zur Gewohnheit geworden? Woran erkenne ich, ob eine Paarberatung/Paartherapie für uns hilfreich sein kann?

 

Diese oder ähnliche Fragen beschäftigen viele Menschen, die spüren, dass ihre Beziehung immer häufiger von Unstimmigkeiten oder fehlender Wertschätzung geprägt ist.  

„Ich sehne mich nach guten Gesprächen, nach liebevollen Blicken und Zärtlichkeit. Warum ist das im Laufe der Zeit immer mehr auf der Strecke geblieben?“ 

Dies werden wir oft von Paaren gefragt. Doch hierzu gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jede Beziehung hat ihre eigene Dynamik und die Gründe für ein Erlöschen des Feuers können vielfältig sein.

Aus diesem Grunde haben wir einen Schnelltest entwickelt, mit dem Sie Ihre Beziehung auf den „Prüfstand“ stellen können. Gewinnen Sie mit der Beantwortung einiger weniger Fragen Klarheit über Ihren Beziehungszustand.

 

Mein Beziehungs-Schnelltest

 
  Ja Nein
  1. Mir fehlt immer häufiger die Nähe, Zärtlichkeit meines Partners.    
  2. Eifersucht ist ein wiederkehrendes Thema bei mir.    
  3. Ich sehne mich nach einem Abenteuer außerhalb meiner Beziehung.    
  4. Der Ex-Partner spielt noch immer eine wichtige Rolle.    
  5. Das Bedürfnis nach gemeinsamen Aktivitäten ist bei uns unterschiedlich ausgeprägt.    
  6. Ich habe unerfüllte sexuelle Wünsche/Träume.    
  7. Wir haben immer mal wieder Geldsorgen.    
  8. Ich fühle mich meinem Partner gegenüber unter-/überlegen.    
  9. Wir leben mit mehreren Generationen in einem Haushalt/Haus.    
10. Das Bildungsniveau meines Partners ist wesentlich höher/niedriger.    
11. Ich habe schon häufiger meinem Partner einen Orgasmus vorgetäuscht.    
12. Unsere Beziehung war vor der Geburt unseres Kindes intensiver.    
13. Ich wünsche mir ein Kind, aber mein Partner will keine Kinder (mehr).    
14. Wir haben uns schon mehrmals getrennt.    
15. Mein Partner will deutlich häufiger Sex als ich.    
16. Es kam schon einmal zu Gewalt in unserer Partnerschaft.    
17. Eine Krankheit in der Familie beeinflusst stark unsere Beziehung.    
18. Ich frage mich, ob unsere Beziehung dem beruflichen Stress weiterhin standhalten wird.    
19. Wir streiten immer häufiger. Miteinander reden klappt nur noch selten.    
20. Einer von uns oder wir beide verbringen immer mehr Zeit im Internet.    

Wenn ein oder mehrere Punkte auf Sie zutreffen, dann scheint es in Ihrer Partnerschaft ungeklärte Themen zu geben, die Sie auf Dauer unzufrieden oder sogar unglücklich werden lassen.

Scheuen Sie sich nicht, mit uns ein kostenloses Kennenlerngespräch zu vereinbaren. Gern können Sie dieses unverbindliche Gespräch auch ohne Ihren Partner wahrnehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Kerstin Janzen und Jörg Janzen

 

     

Narrenfreiheit an Karneval – auch in der Beziehung?

Untreue an Karneval – Für viele ist Karneval der Ausnahmezustand – auch in der Partnerschaft. Bestimmt kennst du das aus eigener Erfahrung: in der Faschingswoche nehmen es Frauen wie Männer oft nicht so genau mit der Treue, auch wenn sie in festen Händen sind. Vielen ist dabei bewusst, dass der Schatz zu Hause bestimmt nicht entspannt reagiert, wenn man an Karneval fremdgeht. Aber dennoch ist Aufhören oft keine Alternative.

 Wann beginnt Untreue denn eigentlich?

Hierzu stehen Frauen und Männer ganz unterschiedlich. Knutscht der Partner fremd, fühlen sich Frauen meist betrogen. Männer dagegen haben oft erst Gewissensbisse, wenn Sex mit ins Spiel kommt.

Jeder Seitensprung, wie auch immer er definiert wird und ob Alkohol im Spiel war oder nicht, erschüttert eine Beziehung in ihren Grundfesten. Auch wenn es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt. Der Partner fühlt sich emotional so tief verletzt, dass es meist zum Bruch kommt. Daher klärt vorher, ob die Regeln für diese Zeit gelockert werden. Beispielsweise kann ein kleiner Flirt oder das eine oder andere Küsschen durchaus erlaubt sein.

Es ist passiert – lohnt es sich, um die Liebe zu kämpfen?

Ist dein Partner trotz der getroffenen Abmachungen untreu, ist es erst einmal ein Schock, da die Welt aus den Fugen gerät. Und auch dein Partner kämpft mit den Folgen seines Handelns: mit seiner Schuld, dem Durcheinander der Gefühle und sicher auch mit der Angst, die Beziehung damit aufs Spiel gesetzt zu haben. Ihr beide solltet jetzt möglichst nichts überstürzen.

  1. Gefühle ordnen

Nach einem Seitensprung solltet ihr beide euch Zeit geben, eure Gefühle bewusst wahrnehmen, sie wertschätzen und ordnen. Offene Gespräche über mögliche Gründe und

Gefühle sind nun wichtig, um zu überlegen, wie es weitergehen soll: Kann derjenige von euch, der betrogen wurde,überhaupt verzeihen? War es für denjenigen, der fremdgegangen ist ein einmaliger Ausrutscher oder stimmte einiges in der Beziehung schon länger nicht mehr? Gibt es einen Weg, mit dem ihr beide klarkommen könntet?

  1. Gefühlsausbrüche zulassen

Meist hat derjenige, der fremdgegangen ist unrealistische Erwartungen: Wer untreu war, möchte das ganze am liebsten so schnell wie möglich vergessen machen. Stellt der andere Fragen, bricht in Tränen aus oder hat Wutausbrüche, dann empfindet der „Täter“ hierfür oft kein Verständnis. Dabei sind die emotionalen Ausbrüche und das Klagen wichtig, um das Geschehene überhaupt verarbeiten zu können. Ob am Ende ein Verziehen möglich ist, hängt auch maßgeblich von der emotionalen Unterstützung seitens des Fremdgängers ab.

  1. Kann ein Paarcoaching helfen?

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr miteinander umgehen sollt, eure Gespräche in der Sackgasse zu enden drohen und ihr im Gefühlschaos nicht wisst, welche Chancen eure Beziehung überhaupt noch hat, dann kann ein Paarcoach für Klarheit und neue Wege sorgen.       

Als Paarcoachs bieten wir euch einen neutralen Rahmen, sprechen offen mit euch über eure Bedürfnisse und Gefühle sprechen – vielleicht auch ob es möglicherweise in eurem sexuellen Leben Unzufriedenheiten gibt. Oft sind die Enttäuschungen und der Schmerz auf beiden Seiten so groß, dass die Kraft für ein allmähliches sich wieder annähern nicht ausreicht.

Hier kann ein Paarcoach eine wertvolle Unterstützung sein. Wir bieten euch – oder auch erst nur einem von euch – ein kostenloses Kennenlernen an. Wenn ihr beide euch eine zweite Chance geben wollt, dann besprechen wir, wie das Coaching gemeinsam oder auch eventuell einzeln erfolgen kann und welches Ziel ihr konkret mit dem Coaching verfolgen wollt. Natürlich kann sich während des Coachings auch herausstellen, dass es für eure Beziehung keine Chance mehr gibt. Dann unterstützen wir euch gern dabei, durch eine faire und einvernehmliche Trennung den Schmerz nicht noch zu vergrößern.

Auch wenn die Verletzung gerade unglaublich schmerzt und du dich nur noch verkriechen willst, kann diese Krise eine Chance für einen Neuanfang sein – gemeinsam oder jeder für sich.

Wir wünschen dir und deinem Partner in der Karnevalszeit und auch danach alles Gute! 

Lasst es euch gut gehen…

Dein Team „Mein Persönlicher Coach“

Die Sehnsucht nach den wahren Gefühlen, der Romantik in uns

Manchmal fühlen wir uns wie im falschen Leben, weil wir etwas tun müssen, was wir gar nicht tun wollen. Sowohl im Beruf wie auch in unseren Beziehungen sind soziale Fähigkeiten wesentlich stärker gefragt als früher. Hier müssen wir kommunikationsstark sein, unsere Gefühle kontrollieren, empathisch sein. Damit wir mit unseren Kunden, unserem Partner auch ja korrekt umgehen können.

Es fühlt sich dann vielleicht sogar so an, als sollten wir zu Menschen nett sein, die wir, so wie sie sich gerade verhalten, überhaupt nicht mögen. Das ist enorm anstrengend. In diesen Momenten kämpfen wir innerlich gegen unseren Fluchtreflex an und verharren in der Situation. In uns steigt dann oft die Sehnsucht nach dem Echt-sein auf. Der Wunsch, seine wahren Gefühle zeigen zu dürfen. Unserem Gegenüber einfach mal die Meinung sagen zu dürfen oder ihn stehen zu lassen und für sich selbst zu sorgen. Doch wie oft spielen wir die Rolle des sympathischen und verständnisvollen Mitarbeiters, des liebenden Partners. Vielleicht sogar bis zur Perfektion. Die Folge ist dann: der Mitarbeiter des Monats spürt sein Unwohlsein gegenüber dem barschen Kunden, dem nichts richtig zu machen ist, nicht mehr. Und die Ehefrau schluckt ihren Frust herunter, statt ihrem Partner zu sagen, dass sie sich gekränkt fühlt, weil er wieder nicht mit ihr gemeinsam den Abend verbracht hat. Stattdessen reißen sich beide zusammen und spielen die Rolle, die von ihnen erwartet wird: Verständnis zeigen, auf den Gesprächspartner eingehen, die eigenen Gefühle in die tiefste Ecke unseres Seins verbannen. Wir müssen uns eben nur noch etwas mehr anstrengen… dann werden wir auch irgendwann richtig glücklich sein. Doch dabei bleiben wir selbst auf der Strecke. Nicht umsonst steigen die Zahlen an Burnout Erkrankten immer drastischer an. Und nicht umsonst sehnen sich immer mehr Menschen nach Echtheit, nach wahren Gefühlen, nach Romantik.

Hör` auf die Stimme, hör` was sie sagt

Ich beobachte in unseren Coachings und Paarberatungen immer wieder, dass es ganz tief  in uns eine Instanz gibt, die sehr genau weiß, dass es sich bei manchen Gefühlen um eine Selbsttäuschung handelt. Schauen wir uns manche Hochzeitspaare an. Da kann man schon absehen, dass die Ehe nicht lange halten wird. Aber sie ziehen die romantisch durchgestylte Hochzeit mit weißer Kutsche, Rosen und so weiter durch. Es soll schließlich der schönste Tag im Leben werden. Und bei der perfekten Inszenierung durch den Hochzeitsplaner übermannt es dann sogar den einen oder anderen und er oder sie hält das Erlebnis für authentisch, für die große Liebe. So stark kann unsere Sucht nach Romantik, nach echten, tiefen Gefühlen sein. So stark, dass wir auf unsere innere Stimme nicht mehr hören.

woman embracing sweetly his dog while looking the viewLeider bringen uns diese inszenierten Gefühle keine Befriedigung. Zumindest nicht auf Dauer. Doch was können wir tun? Wie entkommen wir der ewigen Sucht nach dem wahren, dem vollkommenden Leben? Warum drängt es uns Menschen immer stärker danach, bei jeder Gelegenheit ein Selfie zu schießen um den Moment einzufangen, der unser „wahres Ich“ zeigt? Warum werden wir immer süchtiger nach Authenzität? Die Sucht nach dem wahren Ich ist nicht anders als die Drogen- oder Spielsucht. Man scheint den eigenen Bedürfnissen ein Stück näher zu kommen, aber eben immer nur für einen kurzen Moment. Die Befriedigung hält nicht lange an. Echtheit, Authenzität, Glücklichsein sind Begriffe, die nichts mit unserem Alltag zu tun haben. Unser Leben ist nicht immer nur glücklich und wunderschön. Und wir können es auch nicht sein. Wir bekommen oft suggeriert, wir müssten uns ständig optimieren, ständig an uns arbeiten, dann klappt das auch mit dem Glücklichsein. Doch das ist eben nur ein Trugbild.

“I am what I am!”

Bestimmt kennst du diesen Song von Gloria Gaynor. Er schenkt dir Entspannung und Frieden! Sei öfter einfach so wie du bist und nicht wie andere dich haben wollen.

Lasst es dir wieder gut gehen… Happy Sunday!

Deine Kerstin vom Team „Mein Persönlicher Coach“

Fotos: © Volker Witt – Fotolia.com, cristina_conti – Fotolia.com